Ein komisch-schönes Wort: „Zwischen den Jahren“. Ist wie ein Zwischenraum, wo eigentlich keine Lücke ist. Eine Leerstelle mitten im Wort, ein Vakuum, wo keine Leere ist. Das sind auch die Tage, an denen man nicht so recht weiß, welcher Wochentag eigentlich ist. So fühlt es sich für mich an, die paar Tage zwischen zwei markanten Ereignissen. Fast alle haben Urlaub, „offizielles Business“ kommt zur Ruhe, man erreicht gefühlt niemanden – die Lebensmittelläden halten das öffentliche Leben einigermaßen aufrecht, damit man bei so vielen Feiertagen nicht verhungern muss. Perfekt, um seine Newsletter-Abo-Liste zu bereinigen, den Rechner aufzuräumen, Blogartikel auf den neuesten Stand zu bringen … Und wenn du dann in der Foto-App über ein paar Bilder des Jahres stolperst, bist du – z a c k – mittendrin im Jahresrückblick 2025. Wenn dann noch Judith Peters mit der Jahresrückblog-Aktion daherkommt, gibt es kaum noch ein Halten. Zumal es sich bei mir so richtig lohnt dieses Jahr: Wenn ich die letzten 25 Jahre Jahresrückblogs geschrieben hätte (was ich nicht tat, denn dieses hier ist mein erstes Mal) … dieses Jahr würde definitiv meine längste „Zum-ersten-Mal“-Liste sein. Also, los geht’s!
Meine Themen und Highlights in 2025
Durch das ganze Jahr zog sich eines komplett hindurch: alles neu. Ein vollkommen neues Projekt wird zum Antrieb, vieles in meinem Business neu zu denken, neu aufzustellen, neu auf den Weg zu bringen. Und noch eines macht dieses Jahr zu einem Zum-ersten-Mal-Jahr: Ich lebe jetzt seit 1,5 Jahren in Passau, 700 km von meiner alten Heimat Münster entfernt. Da hat sich vieles neu ergeben in meinem Alltag. Aber nun eines nach dem anderen:
Mein Business neu gedacht, neu gemacht
Wirklich wahr? Ich schreibe ein Buch!
Ja, tatsächlich. Ich bin Co-Autor eines Fachbuches, gemeinsam mit Elma Esrig, verlegt von dem wissenschaftlichen Verlag Frank & Timme. Ein Buch über Auftreten und Präsentieren. Elma trainiert mich für einen Online-Vortrag – vom Konzept, der Struktur, der Inszenierung und der Darbietung selbst: Das Buch dokumentiert dieses Training. Elma beschreibt die einzelnen Entwicklungsschritte für die Entwicklung, Strukturierung, Inszenierung und Darbietung eines Vortrags, die theoretischen Hintergründe dazu genauso wie die praktischen Aspekte zur Umsetzung. Die Zusammenarbeit zwischen Trainer (Elma) und Trainee (ich) wird in mehreren Chat-Dialogen festgehalten, man kann uns beim Arbeiten zuschauen. Und das auch im wahrsten Sinne des Wortes: Mehrere QR-Codes geben Zugang zu Videos der Zusammenarbeit und schließlich des eigentlichen Vortrags.

Dadurch, dass die Themen meines Vortrags Teil des Trainings sind, finden meine Inhalte auch in dem Buch statt: Auftreten und Präsentieren in VideoCalls und OnlineMeetings. Im Februar starten wir mit den ersten Inhalten, über 5 Monate hält jeder von uns seine Themen und Inhalte fest, bis 200 Seiten Elma- und Martin-Content beisammen sind. Dazu später noch mehr …
Aus dem gemeinsamen Buch wird ein gemeinsames Business
Wir – also Elma und ich – schreiben ein Buch … Der Gedanke ist schnell gefasst: Lass uns doch zu dem Buch eine eigene Website aufsetzen. Gesagt, getan. Die Titelseite, Auszüge der Inhalte, Bilder und Videos aus dem Inhalt, ein Link zum Verlag, eine Liste der LinkedIn-Posts, mit denen Elma und ich uns jeden Freitag angestachelt haben (wenn du dir das Theater mal anschauen willst, dann hier entlang). Bei den Überlegungen, was noch alles dazugehören kann, kam schnell eine ganze Menge zusammen. Seiten über die Autoren, über das, was uns überhaupt erst zusammengebracht hat. Was wir in unseren jeweiligen Businesses machen – nämlich das Gleiche, nur von verschiedenen Perspektiven aus betrachtet: Auftreten, Vortragen und Präsentieren – Elma generell, ich speziell in VideoCalls und OnlinePräsentationen. Je mehr wir sinnvolle Inhalte zusammentragen, desto mehr merken wir: Am Ende wird das eine umfassende Website für ein komplettes Präsentations-Trainings-Business. Und: Wir tun dem Buch das Beste, wenn wir unsere Kompetenzen, unsere Erfahrungen, unsere jeweiligen Brands und unsere Angebote bündeln zusammen sichtbar und greifbar machen. Damit legen wir auch die Energie in Sachen Social Media, Blog, Newsletter, Online-Events etc. zusammen und featuren uns gegenseitig damit. Nochmals … gesagt, getan. Aus dem Buch “wissen macht wirkung” ist nun die Business-Website wissen-macht-wirkung.com geworden.

Besonders fancy: Dem Cursor folgt unerbittlich ein digitaler Punkt, der immer dann seine Farbe ändert, wenn er auf einen andersfarbigen Untergrund trifft. Elma wollte den, und war so hartnäckig, dass ich die nervigen Nachfragen irgendwann abstellen wollte. Die beste Strategie dafür ist: fancy Cursor bauen.
Hurra! Mein erster Blog, der seinen Namen auch verdient!
Als ich Anfang 2000 nach knapp 25 Jahren Business mit einer eigenen Werbeagentur meine zweite Solo-Selbstständigkeit gestartet hab’ (die erste mündete dann in die besagte Werbeagentur), hatte ich natürlich auch eine Website mit meinem Angebot … und: einen Blog. Aber tatsächlich habe ich es nicht weiter als zu 2 (!) Blogbeiträgen gebracht. Nennt man so etwas noch oder schon Blog? Eher nicht. Dafür jetzt aber: Mit wissen macht wirkung bauen wir auf Content-Marketing: im Kern ein Blog, in dem wir beide unsere Erfahrungen und unser Wissen weitergeben – und damit immer wieder geben, und geben, und geben.

Mein Ziel: jede Woche einen Blogbeitrag, bis zum Ende des Jahres sollten es dann 12 sein. Ganz geschafft hab’ ich es nicht, aber immerhin werden es 10 werden … Da bin ich etwas stolz drauf. Und weil nun endlich auch meine Notion-Datenbank so richtig sauber aufgebaut ist (noch ein Grund, stolz zu sein), habe ich einen guten Plan, für die nächsten Wochen und Monate mit weiterem Content zum Vortragen & Präsentieren, Auftreten & Führen, Dramaturgie & Didaktik, Tech & Tools und Persönliches & Rückblicke daherzukommen. Wir hauen unser Wissen raus. Der Ansatz ist: erst geben, bevor wir nehmen. Zu beachten bitte: den fancy, farbigen Cursor … den musst du mal erleben!
Nie dagewesen: ein Newsletter mit meiner Beteiligung.
Das Zusammenlegen unserer Präsenz im Web auf wissen-macht-wirkung.com hat auch zur Folge, dass wir einen gemeinsamen Newsletter füllen – die Artistic Intelligence News. Der Ursprung ist der BeLetter von Elma, ich bin nun Gast- oder Co-Autor und mische mich immer wieder mal mit ein. Offen gesagt ist das eine gewisse Hürde, die ich da nehmen muss. Die bisherigen Abonnenten sind wegen Elmas Inhalten, und sicher auch wegen ihrer sehr eigenen Schreibweise Teil der Liste. Ich muss mich dort mit meinen Inhalten und meinem Schreibstil vorstellen und einfinden.

Aber es entwickelt sich, die Liste wächst, wir haben vor, Zoom-Events exklusiv für die AI-News-Abo-Leute zu veranstalten. Zum persönlichen Kennenlernen, zum Austausch über Inhalte – vielleicht wird etwas Regelmäßiges daraus. Wir haben eine mittel- und eine langfristige Vision damit … aber dazu später mehr. Ach ja: Siehst du diesen fancy Cursor auf der Newsletter-Seite?
Unser Buch ist available!
Wow! Knapp ein Jahr nach den ersten Überlegungen: „Könnte ein Buchprojekt spannend und sinnvoll sein?“ … Jetzt ist es da!! Nach Konzipieren, Strukturieren, Diskutieren, Schreiben, Lektorieren, Glossieren (sorry, Elma 😂 Wer unsere Freitags-Posts auf LinkedIn im Verlauf des Buchschreibens verfolgt hat, der weiß: Glossar ist DAS Reizwort für Elma) … und jetzt gedruckt auf dem Tisch – die Autoren-Exemplare. Ein ziemlich cooles Gefühl. Zumal das Buch der Anstoß dafür gewesen ist, unseren Online-Auftritt, Blog und Newsletter zusammenzulegen und eine gemeinsame Plattform mit wissen macht wirkung zu schaffen. Das Buch kann übrigens direkt beim Verlag Frank & Timme gekauft werden, geht zur Not auch über amazon.


Der erste Leadmagnet: Der Canva-Präsentations-Guide
Hey, hey … mein Business wird immer strategischer: Jetzt baut der Mann auch noch seinen Lead-Magneten. Einen Canva-Präsentations-Guide – einen Überblick darüber, wie man mit Canva in Online-Präsentationen glänzen kann. Besonders nach dem großen Update auf Canva 2.0 mit vielen zusätzlichen Funktionen eine wichtige Übersicht, was Canva in Sachen Präsentationen zu bieten hat. Der Guide ist immer noch zu haben, und zwar hier. Ist dir übrigens wieder dieser fancy Cursor aufgefallen? Ich könnte schon nicht mehr ohne diesen nicen Spielball.

Neue Eindrücke, neue Kompetenzen
Das erste 5-Tage-Retreat in den Bergen von Kärnten
Oft davon gelesen, ich hab’s noch nie getan: ein paar Tage wegfahren, eine einsame Hütte an einem Hang in den Bergen. Kaminfeuer, einfache Küche, und dann: Denken, Schreiben, Diskutieren, Verwerfen, Kaffee trinken, wieder diskutieren, einen guten Wein trinken und zufrieden mit neuen Gedanken schlafen gehen und dort weiter wirken lassen. Dieses Jahr war dies das Programm zum Start des gemeinsamen Buches von Elma und mir.

Eine knappe Woche, genau die Hütte, wie oben beschrieben (weil ich es mir immer erträumt habe): mitten in den Bergen, am Hang (fast) alleine stehend, einfache, aber wunderschöne Architektur mit viel Holz.

Spazieren, draußen frühstücken, mit dicker Wolldecke eingewickelt noch weiter draußen Kaffeetrinken und – mit grandiosem Blick ins Tal auf die gegenüberliegenden Berge – nachdenken, spinnen, diskutieren, auseinandersetzen, festlegen, verwerfen, neu ansetzen.

Das haben Elma und ich in Kärnten gemacht. Anfang Februar ’26 geht es nach Ramsau ins Zillertal – da wird viel nach hinten und nach vorn geschaut. Und wahrscheinlich noch mehr von der Holzbank vor der Hütte sitzend in den grandiosen Ausblick ins Tal hinein … aber dazu nächstes Jahr mehr. 😉
Start der Scientific-Trainer-Ausbildung
Seit Jahren interessiert mich, wie man eigentlich am besten Präsentationen, Markenauftritte, Kommunikation allgemein gestaltet, damit sie beim Gegenüber etwas bewirken, ihn berühren und bewegen. Das hat mich vor knapp 10 Jahren zu dem Ansatz Neurowissenschaft gebracht. Die fragt danach, wie unser Gehirn Informationen und Eindrücke verarbeitet, wie werden daraus Entscheidungen, ein Pro oder Contra? Daraus lassen sich Schlüsse ziehen, was man tun kann, und was man lassen sollte, um Kommunikation zu verbessern, um Wirkung zu erzielen, um etwas beim Gegenüber/der Zielgruppe zu bewirken. Vor 8 Jahren habe ich eine knapp einjährige Online-Schulung zu Neurokommunikation absolviert. Dieses Jahr dann eine Ausbildung zum Scientific Trainer beim Neurowissenschaftler Dr. Franz Hütter und Brain-HR, der (neuro)wissenschaftliche Erkenntnisse in Trainingsprozessen einbindet und diese systematisiert.

4 Monate Zoom-Meetings in der Lerngruppe, eigene Recherchen und Self-Learning-Videos haben mich aufgepumpt mit Wissen und neuen Erkenntnissen. Die lassen wir Teilnehmer in unser jeweiliges Fachgebiet und Projekt einfließen … und am Ende gab es eine Prüfung vor dem TÜV Rheinland: eine 20-Minuten-Keynote mit dem Projekt, und eine Multiple-Choice-Prüfung. Dazu später mehr …
Zum ersten Mal Gast in einem Podcast
Bei allen Brainstormings, die Elma und ich zur Website und unserem Business gemacht haben, war eines immer dabei: ein Podcast-Format. Und zack! Ich bekomme eine Einladung von Thorsten Wälde, um in seinem Podcast Smartpreneur’s Odyssey mit ihm über „Zoom-Fatigue adé: Wie du mit Video endlich Wirkung erzielst – mehr Präsenz, mehr Vertrauen, mehr Wirkung in jedem Online-Call“ zu reden.

Thorsten ist super professionell aufgestellt, perfekt vorbereitet, ein aufmerksamer und offener Gesprächspartner, der zuhört, Gesprächsfäden sich entwickeln lässt und eine gute Atmosphäre in dem Austausch schafft. Ein guter Benchmark für Elma und mich, über einen eigenen Podcast nachzudenken. (Dazu aber mehr in den Plänen für 2026 …)
Prüfung und TÜV-Zertifizierung zum Scientific Trainer
Das ist wie bei den Großen: zwei komplette Samstage mit einem 5-stündigen Repetitorium, Testprüfungen, Pauken, Schwitzen, weiter Pauken … und dann steht die Prüfung an. Online, beim TÜV Rheinland, mit digitaler Autorisierung, hieb- und stichfest, dass nix gemogelt werden kann. XY Multiple-Choice-Fragen, auf die uns Franz Hütter hervorragend vorbereitet hat. Die Prüfung selbst lässt mich schwitzen wie die Abi-Prüfungen vor 40 Jahren … vorher mächtige Aufregung, alles ist in Wallung, 999 Gedanken gehen durch den Kopf, dann sitze ich drin, der Fokus wird ganz eng, auf den Punkt … Es geht dann eigentlich ziemlich gut. Das Ergebnis kommt – zack digital – direkt danach: 29 und 30 Punkte. 🤩 Nun bin ich Scientific Trainer mit dem Prüfungsthema: „Die Biologie verbindender Kommunikation in Online-Formaten – Ihre Herausforderungen, Ihre Möglichkeiten.”

Ich habe extrem viel über Neurodidaktik gelernt, wie man Lehr- und Lernkontexte gestalten kann, damit Lehren und Lernen lebendig, nachhaltig und wirksam werden. Vieles davon kannte ich bereits über meine Ausbildung im Bereich Neurokommunikation vor 8 Jahren – jetzt aber frisch, aktualisiert, und auf die Anwendung im Kontext von Online-Kommunikation, Online-Präsentation und E-Learning hin spezialisiert.
Bisher immer nur mit Greenscreen – ab sofort auch mit echtem Hintergrund
Das wurde aber auch mal Zeit. Mein ehemaliges Büro in Münster war in einer klassischen, unrenovierten Altbauwohnung untergebracht. Den Raum konnte man nun wirklich nicht zu einem vorzeigbaren VideoCall-Hintergrund herrichten. Deshalb habe ich von vornherein mit einem Greenscreen gearbeitet (und dadurch sehr früh viel Erfahrung damit gesammelt). Mein neues Büro in Passau ist da anders – mehr Raum, mehr gestalterische Möglichkeiten.

Gesagt, getan – wir haben eine Rückwand gestrichen. Genauer gesagt: Elma hat es getan, die es in puncto Pinsel und Farbtupfen mit dem alten T-Shirt richtig drauf hat … Ich hatte dafür die künstlerische Gesamtverantwortung (interessant, dass Elma das so mitgemacht hat, schließlich ist sie die Regisseurin … muss ich mir merken). Wir haben Bild und Bücherregal drapiert, atmosphärisches Licht gesetzt – ready.

Weil ich nach wie vor mit Greenscreen arbeiten will (um flexibel Online-Präsentationen mit Kamerabild und Folie umgehen zu können), haben wir den grünen Lappen mit einem Drahtseil wie an eine Wäscheleine aufgespannt – so kann ich den Greenscreen innerhalb von ein paar Sekunden auf- und zuziehen. Falls du mal das Ergebnis sehen willst, und was man alles bei der Einrichtung und der Nutzung eines Greenscreens beachten sollte: Dazu wird es bald hier im Blog bei Tech & Tools einen Beitrag geben. 😉
Musik von allen Seiten, zu allen Zeiten
Die erste Open-Stage-Session im Jazz-Club
Seit meinen Teenie-Jahren spiele ich Gitarre. Ich spiele nicht nur Gitarre, ich liiiiieeebe sie. So sehr, dass es mir manchmal schon reicht, sie im Arm zu haben, wenn ich auf dem Sofa sitze. Ich bin über die Jahre immer wieder mit Bands unterwegs gewesen, habe dabei aber auch viel alleine für mich gespielt. Was ich aber nie getan habe, ist, bei einer offenen Session zu spielen. Das Ritual ist dabei: Die Hausband des Clubs spielt ein Eröffnungs-Set, 4–5 Stücke. Dann sind die Leute aus dem Publikum dran, die mit ihrem Instrument gekommen sind. Und wer Lust hat, geht auf die Bühne.

Man spricht sich kurz ab, was gespielt werden soll, und los geht’s. In den bisherigen Bands haben wir fast ausschließlich eigene Stücke gespielt. Wenn wir andere Sachen gecovert haben, dann eher unbekannte Stücke, oder bekannte so verändert, dass sie fast schon eigene wurden. Das Ergebnis: Obwohl ich seit knapp 45 Jahren Gitarre spiele, kenne ich gar nicht so viele Stücke, „die man so kennt“, und auf solchen Sessions spielen kann. Deshalb habe ich mich kaum in solche Clubs gewagt, und so fehlt mir diese Erfahrung gänzlich.

In meiner neuen Wohnung in Passau habe ich es nur knapp 5 Minuten bis zum hiesigen Jazz-Club. Dort bin ich regelmäßig unterwegs, ich höre Jazz, Blues, Funk und Soul, trinke was, rede mit Leuten. Und worauf stoße ich dort? Einmal im Monat gibt es eine Open-Stage … so wie oben beschrieben. Die hab’ ich mir ein paar Mal angeschaut und … richtig Lust dabei bekommen. Weil die Leute dort spielen aus reiner Lust am Spielen. Ohne Druck, ohne Ziel, einfach, weil’s Spaß macht. Das hat mich angesteckt. Gut, eine Hürde schon mal genommen … die nächste war: Es werden Jazz-Standards gespielt. Ausgerechnet das Material, das ich bisher am wenigsten gespielt habe. Also hab’ ich 3-4 Monate lang YouTube angeworfen, gehört, geübt, gespielt … und dann gleich im Januar allen Mut zusammen genommen. Ich habe die erste Session mitgemacht. YEAH 🤩 Und es hat Spaß gemacht. Nicht jede Session danach war gleichermaßen gut, aber nach und nach immer besser. OMG! Was für ein Switch mit 45 Jahren Gitarren-Erfahrung.

Zum Ende des Jahres gi‘b’t’s nochmals einen oben drauf: Aus der JazzClub-Session komme ich mit dem Schlagzeuger Michael und dem Bassisten Jan zusammen – wir treffen uns regelmäßig und spielen im Trio privat Jazz-Standards aus dem Real Book. Arbeitstitel: Sidekicks. Mal sehen, was ich im nächsten Jahresrückblog 2026 dazu texten werde.
Noch eine Premieren-Session: Soul und Blues
Musikalisch kam es dieses Jahr wirklich ganz dicke: eine weitere spontane Session in einer kleinen Kneipe, es gibt Soul und Blues. Ich alleine auf der Bühne, teilweise singt die Herrin des Hauses Michi (hier im Hintergrund, eine absolut großartige Sängerin), dann nehme ich allen Mut zusammen und singe zwei Stücke auch selbst. YEAH!

Im Dezember kam es dann noch dicker: Michi und ich proben zu zweit, um gemeinsam im kommenden Jahr einen kompletten John-Mayer-Abend irgendwo in Passau zu geben. Ich glaube, das wird richtig geil, ihr werdet es im nächsten Jahresrückblog zu sehen bekommen.
Jazz-Sommer No. 1: North Sea Jazz Festival, 3 Tage in Rotterdam
Seit ca. 25 Jahren fahre ich mit meinem besten Freund André zum North Sea Jazz Festival, die ersten Jahre in Den Haag, mittlerweile in Rotterdam. Drei Tage auf 18 Bühnen, ca. 190 Gigs – unbekannte, talentierte Musiker und Bands, und die ganz Großen.

Dieses Jahr unter anderem Herbie Hancock, Jacob Collier, Joe Bonamassa, Yellow Jackets, Diana Ross. Eines meiner Highlights und Must-Haves in jedem Jahr. Großartige Atmosphäre, musikalische Druckbetankung, und auch so ganz lustig mit den Kumpels. I LOVE IT!

Jazz-Sommer No. 2: Inntöne-Festival, 3 Tage auf dem Bauernhof von Paul Zauner in Diersbach
Zum ersten Mal bin ich auf diesem Festival, das es auch schon 25 Jahre gibt. Ein ziemliches Kontrastprogramm zu Rotterdam: auf einem privaten Bauernhof, mit drei Bühnen. Die eine draußen auf der Wiese mit echter Camping-Atmosphäre, die zweite in einer Scheune, die dritte im ehemaligen Schweinestall. Mit Wurst, Bier und Kuchen, und mir unbekannten Bands, aber nicht minder interessant und gut. I loved it, freue mich aufs nächste Jahr.



Jazz-Sommer No. 3: Jazz-Festival in Passau, knapp 4 Wochen in 5 Minuten Gehweite von meiner Wohnung
Und jetzt kommt es ganz dicke: Nach den beiden 3-Tage-Festivals jetzt noch knapp 4 Wochen Festival in Passau, zwei Locations, beide nur 5 Minuten zu Fuß von meiner Wohnung entfernt. Da wurde es sogar mir fast ein wenig zu viel der guten Musik. Ich bin aber hart geblieben und habe mir die meisten Gigs angeschaut. Auch hier wieder mir unbekannte Musiker, aber nicht minder spannend. Nach diesen 6 Wochen war ich dann aber nun wirklich voll mit Live-Musik. Das hab’ ich so in dieser Form auch noch nie gehabt.


Unterwegs zu neuen Zielen
Kurztrip um die Ecke: Prag
Vor 1,5 Jahren bin ich nach 60 Jahren Münster nach Passau gezogen. Als Kollateralnutzen dachte ich: Wie cool! Paris ist dann ja noch einfacher machbar. Von wegen – Passau ist so weit östlich gelegen, dass zwei Stunden mehr Fahrzeit draufgehen – in einem Jahresrückblick 2024 hätte ich davon ein Klagelied schreiben können. Dafür ist aber Prag (fast) direkt um die Ecke. Perfekt für einen Wochenend-Trip: zum Spazierengehen und um in Cafés über Struktur, Farbklimata und Texte für unsere Website zu diskutieren.


Faszinierendes Oslo
Dann haben wir gleich noch einen Trip drangehängt: nicht weil Passau so perfekt liegt, sondern weil wir beide unabhängig voneinander schon immer dorthin wollten: Oslo. Was für eine großartige Architektur der Osloer Oper, wunderbare Cafés – natürlich gabs auch die hübschen bunten, niedlichen skandinavischen Häuschen aus Holz. Auf einem Jazzkonzert haben wir eine ganz junge Band mit einem großartigen jungen Gitarristen gesehen – richtig geil. Aber Überraschung: Die Leute standen auf und tanzten zur Musik. Einige sind scheinbar hauptsächlich zum Tanzen gekommen, haben sich richtig schick herausgeputzt, und so richtig einen aufs Parkett gelegt. Echt witzig.




Auch in Oslo wieder: überlegen, diskutieren, planen, umsetzen. Letzte Abstimmungen zum Buch, Texte, Bilder und Strukturen für die Website, unsere Angebote … Wir nehmen scheinbar unser Business immer mit. Nein, wir stecken da immer drin.
Gibts so was? Ein Christkindlmarkt mitten im Wald.
Ich kenne nur Weihnachtsmärkte in der Stadt, auf Straßen und Plätzen, dass es so was auch im Wald gibt, war neu für mich. Eigentlich bin ich nicht der große Weihnachts- oder Christkindlmarkt-Gänger. Den auf dem Residenzplatz in Passau liebe ich, weil es dort leckere Hirsch-Burger gibt … und der hier im Wald (irgendwo hinter der Grenze in Österreich) ist er einfach nett und etwas rührselig. Kann man gut machen.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025
Passau mit Inn und Donau, Straßen, Plätzen und Cafés und einigem an Wald drumherum ist einfach schön. Schau mal:







Und Fotoshootings sind auch immer etwas Besonderes. Wir haben Francois Weinert für uns gewinnen können, einen freien Fotografen in Passau. Er arbeitet unter anderem für die Athanor Akademie, wo Elma Schauspieldozentin ist. Wenn sie diese großartigen Bilder von ihren Aufführungen postet, dann sind diese sehr wahrscheinlich von Francois.




Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Geboren und aufgewachsen in einem 4000-Seelen-Dorf im Münsterland, nie über einen Radius von 50 Kilometern um Münster herum hinweggekommen zu sein, dann aber mich in einer völlig neuen Umgebung – 700 km weiter Richtung Südost – in Passau zu integrieren, mit dem, wer und wie ich bin, neue Verbindungen und Freunde zu finden … ohne Angst zu haben, alleine und hilflos zu bleiben – das macht mich froh und stolz. Ich hatte immer im Kopf, aus der Enge von Ascheberg und später Münster auszubrechen, hab es aber nie wirklich ernsthaft und konsequent betrieben. In 2024 habe ich es getan, und dieses Jahr bin ich in meiner so gänzlich neuen Umgebung angekommen (ich verstehe sogar die Menschen hier in Niederbayern, hätte ich kaum für möglich gehalten 😳)
Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
- Alles rund um wissen macht wirkung zusammen mit Elma
- Meine Notion-Datenbank ist endlich richtig aufgebaut!!! Mit Content-Dashboard, Projekten, CRM-System mit allen Kontakten. Alles hat seinen Platz, vieles ist miteinander vernetzt, und wahrscheinlich kommt auch Elma damit zurecht … (viele Inhalte und Strukturen werden wir uns in Notion teilen)
- Schreiben! Ein Buch. 10 Blogbeiträge von Oktober bis Dezember.
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Veränderung der Perspektive…
… um im Kopf frei und beweglich zu bleiben. Ich bin dieses Jahr viel in verschiedenen Cafés unterwegs gewesen, um nachzudenken und zu schreiben. Ich kann zwar hervorragend in einem Büro zu Hause arbeiten, auch nebenan auf dem Sofa oder auf dem Barhocker oder meinem Lounge Chair – jede neue Umgebung gibt mir eine klare Sicht, neue Eindrücke – das bringt frische neue Gedanken hervor.





Bewegung und Luft
Wer mit Elma arbeitet, braucht einen langen Atem. Nicht, weil sie eine lange Leitung hat (den hat sie tatsächlich nur, wenn es um Technik und Digitales geht). Man benötigt den Atem für die langen Spaziergänge, die man mit ihr macht – und auch machen sollte. Denn: Beim Gehen laufen sich die Gedanken frei, der Kopf bekommt Freiraum, es läuft und es fließt … Die besten Ideen haben wir beim Spazierengehen. Wir hätten dauerhaft ein Diktiergerät laufen lassen können, einiges habe ich tatsächlich direkt in mein iPhone diktiert.

Dieses Foto ist vor 3 Tagen entstanden, im Bayerischen Wald, unterwegs mit Elmas Schäferhund Jim.
Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.
- Die erste Open-Stage-Session im Jazz-Club
- Das erste 5-Tage-Retreat in den Bergen von Kärnten
- Die Scientific-Trainer-Ausbildung
- Ich schreibe ein Buch!
- Bisher immer nur mit Greenscreen – ab sofort auch mit echtem Hintergrund
- Aus dem gemeinsamen Buch wird ein gemeinsames Business
- TÜV-Zertifizierung als Scientific Trainer
- Zum ersten Mal: Gast in einem Podcast
- Jazz-Sommer, ein neues Jazz-Festival: Inntöne-Festival, 3 Tage auf dem Bauernhof von Paul Zauner in Diersbach
- Kurztrip nach Prag
- Faszinierendes Oslo
- Hurra! Mein erster Blog.
- Ein Newsletter mit meiner Beteiligung.
- Unser Buch kommt auf den Markt
- Mein erster Leadmagnet: Der Canva-Präsentations-Guide
- Gibt’s so etwas? Ein Christkindlmarkt mitten im Wald.
- Erste Proben für einen John-Mayer-Special-Duo
- Mein erstes Jazz-Trio (Gitarre–Bass–Drums): Sidekicks
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
Ich glaube fest daran, ganz über Content Marketing zu gehen, ist ein guter Plan, ein gutes Konzept. Eines der entscheidenden Dinge ist dabei aber: Kontinuität. Dranbleiben, immer wiederkehrend, sich ins Fenster zu stellen und sich zu zeigen. Das müssen nicht immer CornerStone-Contents sein, die zentralen Mega-Inhalte. Aber das, was mich beschäftigt, die Themen, die mir wichtig sind, von denen ich denke, dass sie die Welt ein wenig besser, sinnvoller, wirksamer machen.
Mein 2025 in Zahlen
- Aktueller Stand meiner Instagram-Follower: 444
- Aktueller Stand meiner Facebook-Fans: 537
- Aktueller Stand meiner LinkedIn Follower: 3662 (Start am 01.01.2025: 2513)
- Anzahl der LinkedIn Posts: 167
- Webseiten-Besucher in 2025 (seit dem Launch von wissen-macht-wirkung.com am 06.10.2025): 5993
- Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 10
- Höhe der Domain Authority: 18
- Anzahl Abonnenten unserer Artistic Intelligence News: 417
- Schritte im Jahr 2025: 1.201.945 (ich weiß: Im Vergleich zu Elma hätte ich diese Zahl besser ganz herauslassen sollen, ich stehe 🤣 aber dazu)
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
- Anders schreiben.
Schreiben fühlt sich momentan für mich so an: Beim Tippen der Buchstaben lese ich und rezensiere gleichzeitig. Ich kritisiere, reduziere, verbessere, optimiere – ich winde beim Schreiben meine Gedanken und verändere sie so nach und nach, bis ich das Gefühl habe: Jetzt könnt ihr raus in die Welt. Das sind schon meine Gedanken, aber beim Schreiben meine ich, sie kompatibler für die Welt machen zu müssen … auch wenn ich gar nicht weiß, ob sie das durch diesen denken-schreiben-nachdenken-korrigieren-Filter wirklich werden. Mein Stichwort für 2026: Free Writing.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Noch ein Zum-Ersten-Mal: Ich habe Angebote mit einem Namen, einem fest umrissenen Umfang, einem „das-bekommst-du-fürs-Geld“. Aber schau selbst:
- TechTalk: 90 Minuten, nur du und ich, nur deine Fragen und meine Antworten. Zu dem jedem Thema, das dir auf der Seele liegt und du der Meinung bist, ich könnte deine Seele erleichtern: alles rund um dein VideoCall Setup (Licht, Kamera, Mikrofon, Hintergrund, OBS Studio + StreamDeck), nonverbale Kommunikation im VideoCall, Präsentations-Didaktik, Inszenierung deiner Online-Präsentation, Apple, Notion, Canva, … whatever
- Video FengShui: Dein Arbeitsplatz zu Hause wird mit einem individuellen Raumkonzept, technischer Ausstattung und Einrichtung zu einem perfekten Ort für deine VideoMeetings: wohnliches Home und funktionierendes Office in einem.
- Easy Webinar Setup: Dein individuelles Video Setup, das deine Expertise erlebbar macht – persönlich, präsent, verbindlich. Ein Gruppenprogramm, das dein Setup für deine online Meetings, Verhandlungen und Trainings auf Vordermann bringt, das deinen Auftritt auf das Level deiner Expertise bringt. Im Januar wird es dazu erste Termine geben – also aufgepasst auf den Social Media Kanälen …
- Blow their Mind: Wie du beim Präsentieren online dein Publikum gewinnst – mit Wirkung, Klarheit und Präsenz. Denn Wirkung ist kein Zufall und Präsenz ist kein Talent. Beides ist erlernbar.
- OBS Studio und StreamDeck: Präsentationen, die Kommunikationsräume eröffnen. Vom Klick-Chaos zur klaren Regie. Präsentiere deine Expertise ruhig, klar und nahbar. Dein Setting ist nicht Kulisse. Es ist deine Bühne.
Meine 6 Ziele für 2026
- Unseren eigenen Podcast starten.
Wir wollen einige LinkedIn-Live-Events veranstalten, um eine Zeit lang zu probieren: thematisch, technisch, inszenatorisch und mit verschiedenen Interviewpartnern. Wenn du Lust hast, Teil dieser Geschichte zu werden, in irgendeiner Weise mit dem Thema Vortragen, Auftreten, Präsentieren zu tun hast … dann melde dich gerne bei uns per Mail. - Mit einer Webinar-Reihe durchs Jahr gehen.
Seitdem ich Webinare gebe, denke ich: Das könnte ich doch gut regelmäßig machen. Und dann kommt der Kritiker, der sagt: Willst du dich wirklich wiederholen, mehrmals die gleiche Runde drehen? Andersherum gedacht: Wenn es einmal interessant für Menschen ist, warum nicht ein weiteres Mal für diejenigen, die das erste Mal nicht mitbekommen haben? Und ich kann es von Mal zu Mal verbessern, erweitern, weiter nach vorne schieben. Mein Plan für 2026. - Norwegen weiter erkunden.
Ein Land, eine Region, das mich seit längerer Zeit fasziniert. Skandinavische Musiker gehören zu den kreativsten, die ich kenne. Die Landschaften sind der Oberhammer – Berge, Meer, Schnee, Fjorde – OMG!!! Die Witterung ist zwar eine Herausforderung (einige Grad kälter als Passau, ein Vierteljahr Dunkelheit), das will ich aber erkunden und herausfinden, ob Norwegen eine Lebensoption sein kann. - Impuls-Vorträge halten.
Sowohl reine Online-Impulsvorträge als auch OnSite, auf der Bühne. Ein Format, welches ich besonders liebe, weil es eigentlich ein hybrides Format ist. Ich spreche auf der Bühne direkt ins Publikum, habe gleichzeitig ein Video-Setup aufgebaut, über das ich einen Teil des Vortrags halten werde. Das Publikum sieht mich auf einer Videoleinwand projiziert und gleichzeitig hinter meinem Video-Setup stehend und sprechend. Ich bin für alle live sichtbar, sowohl OnSite als auch OnLine eine ideale Umgebung, den Zusammenhang und die Unterschiede zu verdeutlichen. - Ein erstes Konzert in der neuen Heimat geben.
Gerade jetzt starten drei Musikprojekte: ein Jazz-Trio – Richtung Real-Book-Jazz. Eine Soulband (die sich aber erst noch finden muss, kann aber was werden) und ein Duo mit einem John-Mayer-Programm. - Die Artistic Intelligence News-Abonnenten auf 1000 bringen.
Wir haben einiges vor mit der Community. Wir würden gerne zu mehr Austausch kommen, zu direktem Kontakt, zu dem einen oder anderen exklusiven Event nur für die Newsletteristen. Wenn du Lust hast, dabei zu sein, bist du herzlich willkommen.
Lieber Martin
Deinen Jahresrückblick habe ich mit viel Sympathie und Staunen gelesen. Verrückt was Du und Elma so alles auf die Beine gestellt habt. Dein Rückblick liest sich spannend, leicht, voller Enthusiasmus und wie ich sage „stiller Leidenschaft“ für Deine Themen. Du wirst in jeder Band der „Fels in der Brandung“ sein, Deine ruhige Dominanz wird bis in die hintersten Stühle spürbar sein in jeder Jazz-Bar.
Ich bin schon jetzt gespannt bis ich Dich mal Gitarre spielen höre und sehe, evtl. mit Gesang. 45 Jahre eine Gitarre in der Hand halten, so bist Du auf dem Niveau von einem meiner Lieblingsgitarristen, Mark Knopfler.
Wenn es um Online Präsentationen geht, so bist Du sowieso gesetzt. Und auch ich werde irgendwann wieder soweit sein, Webinare oder Online Präsentationen stilvoll abzuhalten. Wir dürfen uns freuen, es wird ein gutes, unterhaltsames, stimmiges und klangvolles 2026.
HAPPY NEW YEAR mein Lieber. Keep up the groove and let the vibes surround the scene.
Mit lieben Grüssen vom Bodensee
René
Spannende Themen und viele interessante Gedanken, die hier zusammengekommen sind. Besonders schön finde ich, dass durch den Aufruf von Judith auch mehr Männer schreiben und ihre Perspektive einbringen. Danke fürs Teilen und fürs Schreiben.
Beat
Was für ein mitreißender Jahresrückblick! Hat mir so einen Spaß gemacht zu lesen und ich konnte mich in manchen Dingen wiederfinden. Bin vor (Moment kurz nachrechnen) 24 Jahren aus meiner Heimat Berlin in ein Dorf am Niederrhein gezogen und daher kann ich den Teil gut nachvollziehen. Für mich klingt es, als wärst du gut angekommen.
Das mit der Musik ist auf jeden Fall ein superschöner Ausgleich zu deiner Arbeit, denke ich mir. Bin mit Jazz bisher nur am Rande in Berührung gekommen, hab es aber in diesem Jahr zweimal zu einem Swing-Konzert von André Hermlin geschafft.
Du schreibst so begeistert über die Reise von der Buch-zu-Business-Idee, dass ich fast Lust bekomme auch noch was Neues anzufangen. Aber dieses Jahr war herausfordernd genug.
Deshalb wünsche ich dir jetzt einen guten Rutsch ins Jahr 2026 und für ebendieses viel Erfolg und weiter ein glückliches Händchen.
Liebe Grüße Irina (ihres Zeichens ebenfalls Jahresrückbloggerin)
Das ist wirklich spannend, eine neue Stadt zu erkunden, sich seine Wege zu suchen und – wodurch auch immer (Sport oder irgendwelche Vereine oder Aktivitäten) neue Menschen kennenzulernen, und dadurch Beziehungen und Freundschaften entstehen. Neue Impulse machen Wachstum … das fühlt sich sehr gut an.
Musik spielt schon immer eine sehr wichtige Rolle, und hilft mir sehr im Gleichgewicht zu sein – ob Jazz, Pop oder sonst was … spielt gar keine Rolle.
Die Entwicklung in meinem Business hat das ganze Jahr bestimmt und so viel auf neu umgepolt. Aber herausfordernd ist es allemal – es weil Zeit und Energie kostet, die der unmittelbaren Akquise ein Stück fehlt. Da kommen auch immer mal Gedanken auf, in was ich wieviel Energie stecke, um einerseits wirtschaftlich gesund zu bleiben und andererseits Entwicklung nach vorne zu treiben. Als Solo-Selbstständiger ist das durchaus eine echte Abwägung, die man da treffen muss. Ich kann deine Überlegungen mit deinem Business DEIN Leinen gut nachempfinden … und wünsche dir gute Entscheidungen und eine erfolgreiche Entwicklung damit.
Dir einen guten Start ins neue Jahr. Liebe Grüße, Martin
Wie spannend, deine Auswahl und deine Perspektive auf gemeinsame Erlebnisse zu lesen! Dass mit der Musik bei dir – das ist mein Fotografieren. Und (witzig!): Wenn ich bei dir lese, was wir ab morgen vorhaben, dann gefällt mir das noch besser, als das von mir Geschriebene … Sobald du Free Writing beherrschst, gebe ich das Texten ab und fummel mich dafür lieber 3 Jahre in dein Notion rein.
Happy New Year für uns, weil „Niemals war so viel Anfang wie jetzt!“
Absolut spannend, die gleichen Dinge, zum Teil ja sogar die selben, und die von zwei Seiten aus betrachtet 🤩 und wir haben uns – ihr da draußen, glaubt es uns oder nicht – mit unseren Jahresrückblogs nicht abgesprochen. Ich freue mich auf das Reiten auf der Schreiben-Welle (vielleicht gibt es ja so eine Kombination aus Free Writing und Free Riding). Und ja, ich wäre sehr stolz auf dich (und ein bischen dann auch auf mich), wenn du dich in Notion ähnlich frei bewegen könntest.