Das Motto-Zitat für meinen Jahresrückblick 2025 stammt von Walt Whitman: „Niemals war so viel Anfang wie jetzt.“ Whitman ist dir vielleicht bekannt durch „Captain, mein Captain!“ aus dem Film „Der Club der toten Dichter“ (oder auch, weil er ein wichtiger amerikanischer Lyriker war). Der fand das also schon mal im 19. Jahrhundert. Damals war ich aber noch gar nicht geboren und so hat er also meine Jahres-Rückblicks-Blog-Überschrift geschrieben, ohne mich zu kennen. Ohne zu wissen, dass ich niemals so viel Anfang erlebt habe wie letztes Jahr.
Alles neu und zu zweit
Seit wir uns im Februar 2023 kennengelernt hatten, unterstützten wir uns: Martin Heppner und ich. Er vernetzte sich damals auf LinkedIn mit mir, weil ich in einem Beitrag über mein Vortragstraining schrieb: „Du bist nicht präsent, weil du keine Angst hast. Du hast keine Angst, weil du präsent bist.“ Dann war er in eines meiner Webinare und musste mir – Online-Spezialist, der er ist – prompt helfen: Ich sah auf einmal aus wie ein Teenie, obwohl ich wirklich niemals nicht Filter auf Zoom einsetze! Martin hatte eine Idee, was da passiert war und half mir optisch zurück ins Erwachsenenalter. So ging das immer weiter hin und her, hin und her … Martins Vortragstraining und Präsenztraining bei mir, unzählige technische Hilfen von ihm für mich … sehr sehr viele Gespräche über das, was uns als Trainer und Berater wichtig ist … bis wir im Sommer 2024 auf die Idee kamen: Jetzt geben wir dem ganzen Hin und Her mal richtig gemeinsam Inhalt und Gestalt!
Unser erstes Buch: wissen macht wirkung
Es begann – nicht gerade vorsichtig und harmlos – mit dem Gedanken, gemeinsam ein Buch zu schreiben. Das Buch zu schreiben, das unsere eigenwillige Sicht auf „Präsenz“ im Vortragen und Präsentieren fasst und zugleich ganz konkret die Umsetzung von unseren zwei verschiedenen Perspektiven her anleitet: Von mir kommt die Grundlegung zu körperlicher Präsenz, zu Inszenierung und Darbietung von Vorträgen onsite, mit Techniken aus dem Theaterbereich (und philosophischem Hintergrund). Martin ist der Online-Mann, der mit seinem Wissen um Kommunikation das Ganze für die digitale Sphäre umsetzt (mit kreativem Technikzugang und neurodidaktischem Handwerk).
Ein Verlag war dann Anfang des Jahres da und interessiert, verlangte aber zunächst eine Gliederung und zwei Probekapitel von uns. Na gut, so fängt Arbeit an: Materialsammeln, Strukturieren, Schreiben, Verwerfen, neu Schreiben. Und dann, am 11. Mai 2025, unterschrieben wir den Vertrag mit dem wissenschaftlichen Verlag Frank & Timme in Berlin.

Jetzt aber ging´s erst richtig rund! Das Buch sollte rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse Mitte Oktober erscheinen. Und wir schrieben: fast überall, fast täglich, jeder für sich, in gemeinsamen virtuellen Co-Workings, zusammen in Cafés in Passau, Paris und Prag, auf Wiesen und Parkbänken, in Martins Wohnung und bei mir am Gutshof …

Unseren Schreibprozess haben wir monatelang auf LinkedIn mit wöchentlichen Beiträgen an jedem Freitag dokumentiert: Gespräche, Auseinandersetzungen, Sticheleien, Zusammenraufen, Zusammendenken, Rivalitäten (wer schreibt schneller), Zerwürfnisse (diese verflixte Martin-Idee „Glossar“), Korrektur und Lektorat – bis hin zur fertigen Manuskript-Abgabe und Druckfreigabe im September. Dieses Making-Of kannst du – samt aller Kommentare unserer LinkedIn-Followerschaft – Hier nachlesen.
Tja, und dann war es tatsächlich eines Tages soweit: Unser Buch kam am 15.10.2025 in die Buchläden, Bibliotheken und in den Online-Buch-Versand, um gleich darauf in der Frankfurter Buchmesse aufzuschlagen.
Als wir einige Tage später unsere Pakete mit den Autoren-Exemplaren erhielten, erst da konnten wir es wirklich glauben: Es ist geschafft. Es ist gut geworden. Und wir schreibarbeitslos (Spoiler: großer Irrtum!).

Wenn du es selber lesen willst, unser Buch „wissen macht wirkung. Präsenztechniken für Auftritt, Vortrag und Präsentation“, dann bestell es am besten direkt beim Verlag hier und schau dann unbedingt noch auf unserer Buch-Seite vorbei, um uns einen Kommentar mit deiner Meinung dazu zu hinterlassen.
Eine neue Website – Selbstklärung deluxe und druckbetankt
Schon zu Beginn unseres Buch-Scheib-Marathons dachten Martin und ich: So ein Buch braucht eine Seite im Internet. Um ein Zuhause zu haben, wo es sich heimisch fühlt. Um uns mit unseren Lesern in Kontakt zu bringen. Um alles unterzubringen, worauf das Buch per QR-Codes verweist: grafisches und textliches Zusatzmaterial und Videos zu Vortragsproben, Kritik und zum real stattgefundenen Vortrag, den wir methodisch im Buch zusammen erarbeitet haben, als Probe aufs Exempel unserer theoretischen Ausführungen zu präsentem Sprechen onsite und online. Natürlich auch, um unsere Freitags-Battles auf LinkedIn auf eine eigene Domain zu retten und zu erhalten.
Aber bald begann diese Idee „Buch-Seite“ Auswüchse zu entwickeln … eine Über-Uns-Seite bräuchte es dann wohl auch … und eine Seite über unsere Arbeit, die Beratungen und Trainings. Immer jeweils eine Seite für jeden von uns? Verflixt nochmal: Wie wollen wir es machen?
Und dann passierte schleichend, unbemerkt zunächst, eine grundsätzliche Neuausrichtung. Wir, die wir beide schon seit 6 Jahren (Martin) bzw. 4 Jahren (ich) absolut glückliche Soloselbständige waren, wir wollten uns wirklich zusammentun. Auf einer gemeinsamen neuen Website auftreten, aber dabei auch weiterhin jeder in Eigenregie seine Beratungen und Trainings anbieten.
Warum ist das so gekommen? Weil wir eine sehr starke gemeinsame Basis haben und entdeckten, dass es so ist: Unsere Auffassung von dem, was Vortrag und Präsentation im Kern ist, was ihr Wesen ausmacht und wie dies umgesetzt werden muss, um andere Menschen zu faszinieren und erfolgreich Veränderungen zu bewirken – all dies ist unsere Gemeinsamkeit. Was keineswegs selbstverständlich ist, weil wir uns darin von allem unterscheiden, was es dazu an Meinungen gibt und auf dem Markt angeboten wird. Wir sind anders und machen es anders.
Und zugleich ergänzen wir uns perfekt. Gerade in der professionellen Unterschiedlichkeit (von den charakterlichen Gegensätzlichkeiten ganz zu schweigen) sind wir füreinander und für unsere Klienten ein Gewinn. Martin kann digitale Technik; kreativ, unkonventionell, pragmatisch und immer im Dienst von zwischenmenschlicher Kommunikation. Das ist bei ihm mit langjähriger Marketingerfahrung und neurowissenschaftlich fundiertem Wissen gepaart.
Ich kann „Körper“, arbeite schon seit über 30 Jahren an Bühnenpräsenz für Darsteller und als Regisseurin und Schauspieldozentin an der Inszenierung und Performance sprachlicher Darbietungen auf Bühnen. Im Hintergrund steht mein Studium der Philosophie, das es mir ermöglicht, fachfremde Inhalte zu durchdringen und diese spezifisch nach Thema, Absicht und Charakter des Vortragenden zur Geltung zu bringen.

Was also bei gleicher Grundüberzeugung zugleich so unterschiedliche Expertisen besitzt, und dabei so perfekt zusammen denken und arbeiten kann … das sollte sich zusammentun. Mein Gott, damit begann eine Arbeit, die im Zuge der Erstellung einer gemeinsamen Website, zu einer radikalen Selbstklärung wurde. Du weißt vermutlich selbst, was es für so eine Website braucht: Texte, Design, Angebote, Fotos, SEO (tolle Unterstützung hier durch Tatjana Baron)… jeder dieser Punkte braucht klare Entscheidungen. Und so fingen wir noch während der Ausarbeitung des Buchmanuskriptes an, diese notwendige Klarheit herbei zu denken. In Diskussionen, in Entwürfen, in Kritik und Verwerfen und Neu-Denken. So lange, bis unsere gemeinsame Website am 06. Oktober online ging: wissen macht wirkung.
Nach anfänglichem Zögern und Überlegen schalteten wir dann beide unsere alten Websites ab. Ganz oder gar nicht. Ja, das kribbelte erst etwas, der Gedanke, aber es war stimmig. Es fühlte sich nicht nach Risiko oder gar Selbstaufgabe an. Es ist konsequent. Es ist ein gutes Gefühl.
KI kann nicht „Elma“: Landingpages handmade
Ein wichtiger Schritt in der Erstellung der Website war das Formulieren der Angebote. Es gab sie zwar schon, irgendwie, im alten Format meiner früheren Soloselbständigkeit. Aber auch sie fielen der Rundum-Überprüfung und dem Neu-Danken zu Opfer. Also: Nochmals genau hinschauen, noch klarer denken, noch sauberer formulieren. Allein und im Dialog mit Martin, bis sich mein Hirn wie Knetmasse anfühlte.

Also, dachte ich, warum nicht KI zu Hilfe nehmen? Bisher hatte ich diese Möglichkeit schon für Recherchen genutzt – warum also nicht auch fürs Formulieren? Ich gab der KI alle Infos zu dem jeweiligen Angebot und lud etwa 20 lange Texte von mir hoch, um ihr beizubringen, wie ich schreibe. Ich gab mir sorgfältig Mühe mit dem Prompt und heraus kam … Mist. Unbrauchbares werbliches Geschreibe, mit generischen Positiv-Negativ-Formulierungen („wenn du Inszenierung und nicht bloß Äußerlichkeit willst …“), das einen nur so ansprang mit: Hier wird nicht gedacht und gewusst, sondern Zeichen an Zeichen gesetzt, in immer gleichen Kombinationen. Das war so nützlich wie ein Nachthemd für eine Kuh.
Ok, ich muss das alles und von A bis Z selbst schreiben. Alle Landingpages aller Angebote. Etwas überarbeitet und ausgelaugt vom Texten der statischen Seiten machte ich mich also auch noch daran. Und merkte auch hier wieder: Wer schreibt, muss denken, muss Klarheit finden, und die findet sich nur im Formulieren. Letzendlich geht´s nicht anders. Es gibt keine Abkürzung. KI kann bei der Informationsbeschaffung helfen (und muss auch da nachgeprüft werden), aber ihre „Kreativität“ ist für die Katz. Die riecht nach leeren Worthülsen und Populär-Psychologie.
Letztlich eine wichtige Einsicht, dieser Umweg. Das Schreiben geht kaum schneller mit KI, und es ist zudem nicht scharf gedacht, blutleer … einfach nicht Ich.
Fotoshooting-Marathon
Oh nein, damit war die Kette der Abhängigkeiten (bis jetzt: Buch 🔜 Website 🔜 Landingpages) noch nicht beendet. Buch und Website brauchen Fotos der Protagonisten. Meine aktuellsten Fotos zeigten mich von vor drei Jahren, mit anderer Frisur und mit von Unwissen weichgezeichneten Gesichtszügen. Das ging also nicht. Gut, dann also neue Fotos.
Und jetzt kam tatsächlich wieder tolle Unterstützung zustande: Der fabelhafte Fotograf François Weinert aus Passau kitzelte in einem 2×6-Stunden-Fotoshooting-Marathon in 4 Locations an 2 Tagen alle unsere Gesichter aus uns heraus (zuletzt auch die erschöpften). François begleitet schon länger fotografisch die Athanor Akademie, an der ich unterrichte. Und immer, immer schon war ich von seinen unglaublich intensiven Aufnahmen begeistert. Sie sind auf eine leise Art spektakulär, bringen Inneres zum Vorschein und vermitteln ein Gefühl – weit mehr als bloß eine Information. Das war unser Mann!
Aus den dabei entstandenen über 1000 Fotos dann auszusuchen, das war nur in mehreren schmerzhaften Reduktionsetappen möglich. Irgendwann war das geschafft. Jetzt muss ich nur noch versuchen, mein Erscheinungsbild von 2025 möglichst lange zu konservieren. Denn diese 6 Stunden waren trotz allem harte Arbeit, eine, die ich so bald nicht wieder auf mich nehmen will. Also dann: for ever fity-seven – das ist jetzt mein Ziel.

Wieder- und Neu-Anfangen
Jetzt ist aber aber nicht so, dass ich noch nie was angefangen hätte. Nein, ich bin sogar so etwas wie ein Anfänge-Profi. Und so war mein 2025 auch nicht nur geprägt von fulminanten Erst-Anfängen, sondern ebenso von Wieder-Anfängen (also dem Aufgreifen früher schon mal Angefangenem aber dann Aufgegebenem) und Neu-Anfängen (einer Art Zurück-auf-Start, nur mit viel mehr Erfahrung als beim ersten Mal).
Scheidung: Nur eine Formalität und trotzdem …
Es hat tatsächlich einen Sinn, wenn es im Außen wie im Innen ist. Das war mir in dieser Deutlichkeit nicht bewusst. Seit Langem schon waren mein Mann und ich getrennt, aber die gemeinsamen Kinder und der gemeinsame Besitz … eine Verantwortung, die bei mir aus Pragmatismus und Aufwands-Scheu dazu geführt hatte, dass wir so weiter lebten. Nicht mit- aber nebeneinander, wie zwei Zugpferde in einem Gespann. Alles war geklärt (dachte ich), aber nichts von dieser Klarheit war dingfest, mit Hand und Fuß.

Und dann, am 13.12.2024, reichte ich die Scheidung ein. Wohl wissend, dass wir uns jetzt auseinandersetzen müssen … mit der Wohnsituation, mit den Finanzen, dem Besitz, auch dem dann wirklich neuen Verhältnis zwischen uns.
Spätestens am Scheidungstag, dem 27.06.2025, fühlte ich und wusste es: Das ist gut so. Endlich ist auch im Außen alles so, wie es für mich (und uns) ist. Auch die Kinder waren erleichtert, hatten das herbeigewünscht (sie sind ja auch schon größer). Also doch: Es braucht das Formelle manchmal doch. So, wie es zuweilen das Aussprechen und sogar Aufschreiben braucht, damit ein Gedanke Realität bekommt. Tja, und dann verändert sich dadurch in einer Art Rückkopplungseffekt auch das Innere nochmal. Gefühle verschwinden, andere, zuvor latent wabernde, bekommen Wirkungskraft.

Eine interessante Erkenntnis war das für mich: Unterschätze nicht die Kraft von Symbolen. Unterschätze nicht, dass sie Empfindungen verändern können. Achte darauf, dass es im Außen so ist, wie im Innen.
Schon wieder dieses Bloggen …
Das Neu-Ding „Buch“ stieß nicht nur Website und Fotoshooting an, sondern indirekt auch das Wiederaufleben meines Bloggens. Weil: Eine Website ist nur ein Einstecktuch, ein digitales Feigenblatt, ein Potemkinsches Dorf ohne Blog. Und ja, ich hab schon mal gebloggt, auf meiner früheren Website mit meinem Namen. Das war so 2021 bis 2023, eine Zeit, in der, angestoßen von der Blog-Queen Judith Peters, um die 55 Blogartikel entstanden.

Als es Martin und mir immer klarer wurde, dass wir uns zusammentun und eine, neue und gemeinsame, Website haben wollen, da infizierte ich ihn mit dieser Überzeugung: Wir brauchen einen Blog! Und, stell dir vor, der Mann hat überhaupt kein Immunsystem, so dass er nicht nur sofort zustimmte, sondern – bisher! – sogar noch mehr gebloggt hat als ich. Wieviel genau mehr – das kannst du in seinem Jahresrückblick-Blog HIER lesen. Das stört mich aber nur so mittel, denn im Aufholen bin ich unerbittlich – ein Blog-Terrier, der ab jetzt nicht mehr loslässt.
Ein neuer Newsletter
Und ich hatte noch eine Mitgift für Martin dabei: Meinen über alles geliebten Newsletter. Der hieß „BeLetter“ und hatte richtig gute, aktive Leser (etwa 300). Diesen haben wir im Zuge unserer Fusion umbenannt und neu gestaltet in ARTISTIC INTELLIGENCE NEWS. Da noch immer ich es bin, die dieses Baby hauptsächlich betreut, sind uns die meisten meiner Abonnenten erhalten geblieben. Sie kommen nun in den Genuss, auch Martins Gastbeiträge dort zu lesen (wenn ihm seine Bloggerei noch Zeit läßt, auch da was zu schreiben).
Was sich geändert hat? Abgesehen von Martins Mit-Beteiligung im Newsletter? Zuerst und augenfällig: das Design. Kam mein BeLetter früher sehr briefmäßig daher, sehen die AI-News (AI wie „Artistic Intelligence“) etwas „heutiger“ aus. Daran musste ich mich selbst erst ein wenig gewöhnen und wir probieren auch noch immer weiter rum: mehr oder weniger Text (ich schreibe tendenziell immer viel), Farben, Schrift … Was geblieben ist: Meine Art, zu schreiben wie ich spreche und denke. Und besondere Aktionen, besondere Infos und besondere Preise für unsere Abonnenten. Was hinzugekommen ist: Input zum ganzen Online-Bereich, der für Auftreten und Vortragen immer wichtiger wird.
Ich bin gespannt, wie sich unsere AI-News im kommenden Jahr entwickeln. Denn hier sind wir am nächsten dran an dem, was wir mit Menschen umsetzen, beraten und trainieren. Hier gibt es Austausch und Einblicke, wie sie nur hier stattfinden können. – Ein Hot-Tube in der etwas eisigen Luft des www.
Fotos und Fotografieren: Skuriles, Menschen und Musik
Eine weitere Änderung des Newsletters kam mir sehr entgegen: mehr Platz für Bilder! Seit Jahren schon sammle ich Fotos, die mich unvermittelt von der Seite treffen, Skuriles, Vielsagendes, Bedeutendes … Bilder, die mich auf Gedanken bringen. Jetzt – endlich! – kann ich sie vermehrt für meine Newsletter-Texte einsetzen. Sie geben dem Geschriebenen eine Art Ausrufezeichen oder einen Dreh, der in bloßen Worten schwer zu fassen wäre.



Aber nicht nur meine Fremd-Fundstücke haben 2025 einen immer größeren Platz im Newsletter und in meinen Social Media-Beiträgen eigenommen (auf LinkedIn werde ich mittlerweile am Beitragsbild-Style erkannt), ich habe mich auch wieder dem Selbst-Fotografieren angenähert.
Als Studentin in den 90er-00er Jahren war Fotografieren eine meiner Leidenschaften. Ich hatte sogar eine Pentax-4×4-Mittelformatkamera, zusätzlich zu meiner geliebten Leica F1 und vergrößerte meine s/w-Fotos selbst in einem zweckentfremdeten Mini-Badezimmer. Ich war so besessen vom Fotografieren, dass meine Leica immer bei mir war (auch nachts neben dem Bett). Aber irgendwann, im Stress des Studiumsabschlusses, verloren wir einander, meine Leidenschaft und ich, … und als ich mein erstes Kind bekam, verkaufte ich die Leica.
Aber in 2025 begann wieder ein sanftes Aufglimmen meiner Fotografier-Liebe. Mein altes iPhone 13 Pro war zunächst vollkommen ausreichend dafür: immer zur Hand, schnell, unkompliziert. Ich sah wieder mehr, mehr Landschaft, mehr Situationen, dann auch Menschen, Menschen, die Musik machten.


Und dann machte ich einen krassen move und kaufte mir eine Digitalkamera, die Nikon D7500 … ein auf den ersten Blick unübersichtliches Monstrum mit zig Funktionen, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Tja, sie steht erst mal nur so rum und wartet darauf, dass ich den ersten Schritt mache. Und das werde ich auch! Digital fotografieren lernen, es überhaupt wieder und neu lernen, besser lernen – das steht für 2026 auf meiner Agenda.
Es beginnt und endet – mit Theater
Anfang des Jahres, im März, kam eine kurze Arbeit von mir an der Athanor Akademie zum Abschluss: Mit dem damals 2. Jahrgang hatte ich verschiedene Monologe aus zwei Stücken („Die Zofen“ und „Der Balkon“) von Jean Genet geprobt. Ich schätze diesen Dramatiker und enfant terrible des französischen Theaters sehr. Und so war es mir eine Freude, einmal wieder in seine Gedankenwelt einzutauchen. Und das geht für mich am besten nicht kontemplativ, sondern probend, in Auseinandersetzung mit dem Stoff, zusammen mit den Schauspielern.

Dann ließ ich mich auf etwas ein, was ich noch nie versucht hatte: Die Inszenierung eines ganzen Stückes mit dem dann neuen 2. Jahrgang innerhalb von 9 Wochen … Das ist inzwischen – leider! – so: nicht nur an den Theatern, sondern auch in der Ausbildung müssen Lernvorgänge extrem beschleunigt werden. Das halte ich für falsch, weil Lernen nicht nur ein Erkenntnis-, sondern gerade in der Kunst vor allem auch ein Erfahrungsprozess ist. Es gibt keine feststehenden Lösungen und keine Abkürzungen. Dagegen braucht es Ausprobieren, Entwickeln, Reifen an der Aufgabe.
Während früher ein Lernprozess 6-9 Monate dauerte und Schauspielschüler 3 verschiedene Rollen gleichzeitig in dieser Zeit entwickelten, muss es jetzt schnell gehen. Was auch bedeutet, dass ich als Dozentin viel mehr vorgeben, viel mehr inszenieren statt lehren muss. Aber ich fand eine Lösung, um mir diese Ausrichtung möglich und dennoch sinnvoll zu machen: Auch in meinen Vortragstrainings habe ich es mit Menschen zu tun, die schnell Ergebnisse wollen. Zeit, etwas von Grund auf zu durchdringen, ist seltenen vorhanden. Können-to-go wird meist gefragt. Also wollte ich sehen, wie das gehen kann – schneller zu werden. Mit Verlust an Erfahrung für die Beteiligten (notgedrungen), aber ohne Abstriche am Ergebnis für das Publikum.
Mit Ionescos „Der König stirbt“ ist es mir vielleicht wirklich gelungen. „Vielleicht“ deshalb, weil es danach immer etwas gibt, was man anders, besser hätte machen können. Wirklich immer. Aber gut. Es hat funktioniert und die Aufführung ist gelungen, weil alle vier Darsteller es geschafft haben, Handlung, Innerlichkeit und Stil (absurdes Theater) über 1 Stunde und 40 Minuten hinweg, permanent auf der Bühne agierend, zu jonglieren.



Meine Reisen: Wo ich noch nie zuvor war
Nachdem ich in 2024 nach langer Zeit einmal wieder Paris besucht hatte, wollte ich in 2025 unbedingt neue Orte kennen lernen, Orte, an denen ich noch nie zuvor gewesen bin.
Eine Hütte in den Bergen: Kärnten und Konzept
Im Januar mieteten Martin und ich uns eine Berg-Hütte in Kärnten. Schnee gab es zwar zu der Zeit keinen, aber wir blickten direkt auf ein fantastisches Panorama. Es gab einen Kamin und Wanderwege direkt vom Haus aus, die ich mit meinem Hund Jim erkundete. In diesen vier Tagen begannen wir das Buch-Konzept mit Leben zu füllen und die ersten Schritte zu gehen. Noch nicht wirklich zu schreiben, aber sie konkret zu durchdenken, auszudiskutieren und Ergebnisse zu fixieren.

Das ist ebenfalls etwas, was wir gemeinsam haben: überall arbeiten zu können. In überfüllten Pariser Cafés genauso wie auf der Veranda einer Berghütte. Arbeiten ist nichts anderes als thematisch zu leben, so fühlt es sich zumindest für mich an.

Auf den Spaziergängen dachte ich über verschiedene Themen nach und – wieder zurück auf der Hütte – überfiel ich Martin mit neuen Perspektiven. Er hatte ja auch Zeit genug ohne mich gehabt, um dasselbe zu tun: mich zu konfrontieren mit Gedachtem, Angezweifelten, Diskussionswürdigem.

Prag: Im Café arbeiten
Im Juli dann: zwei Tage in Prag. Obwohl es so nah an meinem Wohnsitz Passau gelegen ist, hatte ich es bisher nie nach Prag geschafft. Das Prag-besuch-ich-Projekt lag seit zehn Jahren und mehr in meiner Wünsche-Schublade, vielleicht gerade, weil es ja „jederzeit“ machbar erschien. Toll! Es gibt für mich also zwei entgegengesetzte Gründe, etwas aufzuschieben. Entweder, weil es enorm aufwändig oder gerade, weil das ja ein Klacks ist.


Natürlich liefen wir überall in der Altstadt herum und waren an der Moldau etwas trinken. Aber auch hier wieder ließen uns unsere Projekte – zu der Zeit war das schon die gemeinsame Website – nicht los. Wie gut, dass wir das hier entdeckten: das Kafka Hummus Café. Dort verbrachten wir viele Stunden mit Texten und Design-Ideen.

Oslo: Endspurt beim Buch und ein Flirt mit dem Thema Auswandern
Unser Oslo-Tipp im August war etwas ganz Besonderes! Ich war noch nie in Norwegen, noch nie überhaupt in Skandinavien, aber da zog und zieht es mich noch gewaltig hin. Ich bin fasziniert von der Lebensart, der Denkweise und Modernität der Städte.
Wir wohnten nur wenige Minuten vom beeindruckenden Opernhaus Oslo entfernt, und dort zog es uns immer wieder hin. Ob bei Tag oder im Dunkel des Abends – allein schon von außen ist dieses Gebäude faszinierend. Eine Führung mit den vielsprachigen Guides ins Innere, mit Blick in Werkstätten, Probenräumen und in die Kulissen der gewaltigen Bühne, ergab sich glücklicherweise auch.

Wir waren im Astrup Fearnley Museet und im berühmten Munch-Museum. Im ersten hatten wir eine sehr freundliche Führung für uns ganz alleine, das letztere fand ich etwas zwar enttäuschend, das Gebäude selbst aber, direkt neben dem Opernhaus gelegen, wirklich spannend.

Während wir dort waren, passierte es dann: Vom Verlag kam der erste Entwurf des Buchcovers mit Titel, Untertitel und Schriftbild des Textes! Genau während unserer Opernhaus-Führung. Es war wirklich verrückt, nach vielen Monaten Planung und Arbeit einen Eindruck vom Ergebnis zu sehen: wissen macht wirkung. Präsenztechniken für Auftritt, Vortrag und Präsentation“ und auf dem Umschlag – wie von uns angeregt – die Polarlichter Norwegens.

All diese Reisen haben für mich aber noch einen anderen Hintergrund: Seit ein paar Jahren denke ich darüber nach, Deutschland zu verlassen und mich woanders niederzulassen. Als Kind, mit einem Vater am Theater, bin ich alle zwei bis vier Jahre umgezogen. Dann wurde ich mit Mitte Dreißig sehr seßhaft auf dem Alten Gutshof bei Passau. Und nun … zieht es mich mehr und mehr weg. Die Kinder werden größer (zwei gehen schon eigene Wege) und ich fühle mich immer weniger gebunden. Nicht an den Hof, nicht an Deutschland. Diese Frage: „Wohin könnte es gehen?“, die führt mich; nicht nur die Reiselust.
Was ich seit diesem Jahr neu und anders weiß
Seit ich 2021 begonnen habe, Vortragstrainings zu geben, habe ich mich nicht getraut, das offen zu kommunizieren. Ja, nicht einmal, es nur für mich zu denken, erlaubte ich mir: Ich arbeite am liebsten an Vorträgen und Präsentationen mit wissenschaftlichen oder wissensnahen Inhalten.

Das klingt so elitär und arrogant. Dass es so aufgefasst werden könnte, das denke ich manchmal immer noch. Aber seit diesem Jahr versuche ich das klarzustellen, warum das so ist und wie ich das meine. Ich bin überzeugt davon, dass Wissen eine demokratische Angelegenheit sein sollte – jedem Menschen zugänglich. Und deshalb halte ich den rasanten Anstieg an Wissenstransfer, der außerhalb von Bildungsinstitutionen wie Akademien und Universitäten stattfindet, für absolut wünschenswert. Aber mit den digitalen Möglichkeiten, die es im Prinzip jedem und jeder erlauben, öffentlich zu sprechen, geht auch eine Banalisierung von Mitteilen einher.
Es scheint, als würden sich aus tausend Fenstern tausend Münder, jeder mit eigener hausgemachter Philosophie, an „alle da draußen wenden“. Was und wie es gesagt wird, das scheint immer wertloser zu werden. Die Menge derer, die weder argumentieren noch belegen wollen, was sie meinen, wird größer. Aber das bloße Verkünden dessen, was man persönlich erlebt und erfahren hat, heißt nicht, dass es zu Recht eine Bühne verdient.
Andersherum kommen komplexe oder wissenschaftliche Themen so oft trocken rüber und schaffen es, wenn überhaupt, nur Fachpublikum zu interessieren. Wie schade! Gerade hier möchte ich mit meinem Wissen und Können helfen, mit Theatertechniken und Methoden, die aus schweren Inhalten echte Erlebnisse machen, die andere Menschen bewegen. Denn alles, was wirkt, tut es dank einer emotionalen Kraft.
Dieses Prinzip besitzt in der Kommunikation egal welcher Themen und auf allen Gebieten Gültigkeit. Es gilt für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft – und auch für die Kunst. Davon können Vortragende in ihrer Vorbereitung profitieren, ganz besonders von der Theaterkunst, die eine Darbietungskunst in radikaler Präsenz ist. Jede Vorbereitung bereitet für einen Moment vor, in dem es – hier und jetzt – zu überzeugen gilt, vor den Augen des Publikums: Fachvorträge crafted by Artistic Intelligence.
Als Theater-Regisseurin, Schauspiel-Dozentin und als studierte Philosophin kann ich vor allem eins: mir fachfremde Inhalte durchdringen, ihr Wirkungs-Potenzial herausarbeiten und die individuelle Persönlichkeit ihres Protagonisten erkennen. Dies alles behandle ich eigentlich wie eine Regisseurin ihren „Stoff“: Es gibt den Menschen in der Funktion (sag von mir aus: “der Rolle”) des Vortragenden. Seinen Inhalt verstehe ich wie eine mir zunächst fremde Textwelt: Was ist eigentlich gemeint und welches Ziel ist damit beabsichtigt? Wie lässt sich das auf einer Bühne so „in Szene setzen“, dass es gelingt?
Die Techniken dafür kommen also größtenteils aus dem professionellen Theaterbereich. Das Verständnis für wissenschaftliche oder wissenschaftsnahe Themen gab mir die Philosophie. Die war für mich vor allem eine Schule des Denkens: Verstehe dir zunächst Fremdes so, dass du seine Herkunft und Zielrichtung deuten und damit arbeiten kannst. Die Philosophie hat mich gelehrt, exakt zu denken; das Theater, präzise zu verkörpern. Diese Kombination bringe ich in meinen Vortragstrainings ein. Und da interessieren mich am meisten die ganz besonders komplexen Themen: Medizin, Recht, Technik, Kunst, Wissenschaft. Nicht, weil ich in all diesen Fachinhalten zu Hause wäre, sondern weil ich weiß, wie sie so geformt werden, dass sie beim Publikum ankommen – klar, lebendig, persönlich.
Seit diesem Jahr sage ich das immer klarer und mutiger. Und erkläre es auch gerne.
Noch mehr besondere Momente in 2025
- Zuerst kam meine Lieblings- und Wiederholungskundin Nummer 1 auf ihrem Weg von Wien nach München im März bei mir vorbei: Gudrun Khünl-Brady-Ertl, die Nachnamenskapitalistin. Wir kennen uns schon seit 2021 oder 2022 und es ist immer spannend, sich mit Gudrun zu unterhalten. Ach, was sag ich spannend – witzig, tiefsinnig, und so, als hätten wir erst gestern das Gespräch unterbrochen, um es gerade wieder aufzunehmen.

- Auch im März traf ich seit Längerem meine Freundin Clarissa Döttinger in München. Wir kennen uns noch aus der Schulzeit, haben eine dreissigjährige Unterbrechung nach dem Abi hingelegt und uns wiedergefunden. Es ist wie immer, nur wir beide etwas älter. Aber das ist wirklich richtig egal.

- Ich lebe auf einem alten Gutshof in Neuburg bei Passau. Das ist ein großer denkmalgeschützter Hof, der aus insgesamt fünf Gebäuden besteht, die einen etwa 800qm großen Innenhof umschließen. Jedes Jahr im Frühsommer entscheidet sich, welche Vogelart den Gutshof zu ihrem Domizil erwählt. Mal sind es die Schwalben, die sich in den beiden Pferdeboxen mit Blick nach Osten einrichten, um dort ihre Jungen großzuziehen und unermüdlich Kreise im Innenhof zu fliegen. Mal sind es seltene Rötelfalken, die den eigens angebrachten Nistkasten in der Remise mit Blick nach Westen zum Wald in Anspruch nehmen. Gleichzeitig nisten diese Vogelarten nie bei uns.
Dieses Jahr kam ein Falkenpaar und legte nach und nach fünf Eier. Im Gegensatz zu früheren Malen, sind diesmal leider keine Küken geschlüpft und die Falken gaben irgendwann auf …

- Dafür gab es Hühner-Alarm bei uns: Ein besonders hartnäckiges Haubenhuhn hat im Abstand von wenigen Wochen zweimal jeweils 14 – 17 Küken irgendwo am Hof versteckt ausgebrütet. Und unsere überschaubare Hühnerschar von vormals 6 Hühnern und einem Hahn ist auf die fünffache Größe angewachsen. Zum ersten Mal habe ich das beobachtet: Die Mutter trägt eines ihrer Küken auf dem Rücken. Die restlichen sind alle mehr oder weniger unter ihr versteckt.

- Im Juli findet ein paar Kilometer von uns entfernt, in 4776 Diersbach in Österreich, jedes Jahr das Inntöne Jazzfestival statt. Seit immer schon wird es von einem guten Freund, Paul Zauner, auf seinem Heimathof ausgerichtet. Er schafft dort eine wunderbar entspannte Festivalatmosphäre mit Gästen aus aller Welt. Dieses Jahr war ich seit langem wieder mal dabei, mit Martin zusammen, der gerade aus Rotterdam zurückgekommen war.


Mein 2025-Fazit
Die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe
Tja, wie gerne würde ich hier eine mittellange Liste aufmachen. Aber um ehrlich zu sein, fühlt es sich wirklich diesmal so an, als hätten die Entscheidungen, die dieses Jahr nicht zu knapp fielen, eher umgekehrt mich getroffen. Und das meine ich sehr positiv! Es ging ihnen kein Hin und Her, kein Abwägen und Grübeln voraus, nicht wirklich. Also wohl ein Go-with-the-Flow-Jahr. Ich hätte nichts dagegen, dass es auch im nächsten Jahr so bleibt.
Meine größten Herausforderungen in 2025
Dieses Jahr habe ich begonnen, alles für eine Zukunft an einem anderen Ort als dem Alten Gutshof vorzubereiten. Es waren langsame, kleine Schritte, die aber wichtige Weichen legten. Und obwohl ich diesen „Umbau“ der Verhältnisse hier für richtig halte und frei beschließe, ist nicht alles leicht gewesen.
Schwer war es, das Finanzielle mit meinem Ex-Mann zu regeln. Anders schwer war der Entschluss, zu beginnen, meinen Pferdebestand zu verkleinern. Mein Jüngster, Levin, steht jetzt zum Verkauf. Der innere Abschied von ihm ist immer noch traurig. Auch die Hühner, diese wilde Schar und Flugkünstler, die sich für zu gut zum Eierhergeben halten, werden bald verschenkt.
Es ist ein langsamer Abschied auf Raten. Und zugleich der Beginn von etwas Neuem, das später kommen wird.
Was 2025 richtig gut gelaufen ist
Na klar, alles, was mit wissen macht wirkung zu tun hatte: Buch, Website, die Zusammenarbeit mit Martin Heppner. Ein Sack voll Arbeit war das – und ich freue mich auf noch mehr davon im nächsten Jahr.

Mein 2025 in Zahlen
- Meine Instagram-Follower – noch immer „mäh“: 713
- Meine Follower auf Facebook – stabil bei: 2.197
- LinkedIn-Follower – die wachsen gaaanz langsam immer weiter: 3.457



- Elma, die Geherin: 4.463.172 Schritte bei durchschnittlich12.537 Schritte/Tag.
- Unsere Webseiten-Besucher in 2025. Das ist richtig toll, finde ich. Wir sind erst seit dem 06. Oktober online mit unserer neuen Website und trotzdem immerhin: 5.993.

- Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 4 (es geht hier erst wieder richtig los bei mir!)
- Höhe unserer Domain Authority: 18
- Anzahl der Newsletter-Abonnenten: 417
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders mache
Ich werde meinen Fokus noch klarer setzen. Dieses Jahr habe ich zu oft auf zwei Hochzeiten gleichzeitig getanzt. Besonders anstrengend war der November, als ich nebenher zu meinem Business auch die Theaterproduktion „Der König stirbt“ auf die Bühne und vors Publikum brachte. Besser: eins nach dem anderen machen – volle Kraft in ein Projekt.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Dieses kommende Jahr werde ich meine Präsenz- und Führungstrainings, die ich am Alten Gutshof mit meinen Pferden als Co-Trainer gebe, auf drei Workshops 2026 reduzieren. Der nächste Termin ist vom 14. – 17. Mai ´26. Wenn du dich für einen der 6 Teilnehmerplätze interessierst, dann schreib mich an und lass uns ein ausführliches Gespräch dazu führen: elma@wissen-macht-wirkung.com.
Ab dem 10. Februar kommt zum dritten Mal mein großes Gruppenprogramm ALLES AUßER GEWÖHNLICH. Das ist Vortragstraining von der Ideenfindung bis zur Darbietung auf deiner Onsite- oder Online-Bühne. Für die 10 Teilnehmerplätze läuft die Anmeldung ab dem 01. Januar 2026.
Wenn du ein ganz spezielles Vortragsevent im 1:1 mit mir intensiv vorbereiten willst, dann ist wissen.schafft.wow das Richtige für dich. Damit gehst du mit einem maßgeschneiderten 45-90-Minuten-Vortrag raus. Nichts von der Stange, sondern angepasst auf deine Mission, dein Thema, auf die Vortragssituation und auf deine Persönlichkeit. Der Vortrag ist für dich immer wieder auf hohem Niveau wiederholbar, zum Beispiel als Signature-Keynote. Zudem hast du durch Methode und Techniken eine immer wieder anwendbare Blaupause.
Meine 7 Ziele für 2026
Mein Motto für 2026 heißt: Mehr davon!
- Ziel 1: Bloggen. Mit dem Sidekick: mehr als Martin. Der Wettkampf ist eröffnet. Du willst das direkt mitverfolgen, mich anfeuern, mich lesen und erleben? Dann verfolge das Anwachsen meiner Artikel in unseren Blog!
- Ziel 2: 1000 Newsletteristen in unseren ARTISTIC INTELLIGENCE NEWS. Dafür mache ich mich gleich im Januar auf und arbeite ein tolles Freebie aus: „Story-Acting in Vorträgen und Präsentationen“. Du hast Lust, jetzt schon dabei zu sein? Ganz einfach: Hier entlang!
- Ziel 3: Meine neue Nikon D7500 entschlüsseln und mein altes Fotografier-Gen reaktivieren. Digital fotografieren können – das will ich! Kennst du ein gutes YouTube-Tutorial speziell fürs Fotografieren mit dieser Nikon? Ich freue mich über jeden Tipp in den Kommentaren!
- Ziel 4: Reisen! Noch mehr Skandinavien … vielleicht Kopenhagen? Oder Stockholm? Auch ein Tripp im Winter nach Bergen oder Tromsø in Norwegen wäre cool. Muss doch unbedingt mal austesten, wie gut ich die lange Dunkelheit vertrage.
- Ziel 5: Endlich mit Yoga beginnen. Gehen allein und Pferde trainieren, das wird mir zu einseitig. Ich bin kraftvoll und ausdauernd, aber das dauernde Sitzen macht mich immer unbeweglicher. Das möchte ich unbedingt ändern. Und hoffe, im nächsten Jahresrückblick 2026 dann berichten zu können: Ich bin biegsam geworden wie eine Liane … oder so.
- Ziel 6: Ein weiteres Buch andenken. Ja, wirklich! Eine konkrete Idee existiert auch schon. Vielleicht im Herbst dann könnten wir das starten. Zumindest beginnen. Denken, strukturieren, beim Verlag vorfühlen.
- Ziel 7: Martin und ich wollen unseren Podcast starten. Unsere Diskussionen zu unseren Themen sind für uns selbst immer horizonterweiternd. Warum nicht andere daran teilhaben lassen? Und für sie Themen auseinanderlegen, die Auftreten und Vortragen anders machen – leicht, brillant, wirkungsvoll. Aber wenn du schon einen Podcast hast und mich als Gast zu meinem Thema einladen möchtest, auch das würde ich sehr gerne tun. Melde dich dann gerne bei mir: elma@wissen-macht-wirkung.com.


Liebe Elma, was ein rasantes Jahr und ich spüre, dass 2026 noch rasanter wird. So kurzweilig zu lesen, was bei dir alles passiert ist und schön einige der Punkte/Ort selbst zu kennen. Das macht sie für mich noch lebendiger. Mit einem weinenden Auge las ich, dass es ein langsamer Abschied vom Gutshof wird. Und gleichzeitig erinnere ich mich, dass aus „sterben lassen“ Raum für etwas Neues entsteht. Ich wünsche dir ein elmagisches Jahr, lebendige Grüße Julia
Liebe Julia,
das ist so (und wer wüßte das besser als du?), dass alles, was geht Raum schafft. Und mir ist es lieber, wenn ich dieses Gehen aktiv mitgestalte, anstatt es nur zu erleiden. Auf das Neue, das dann kommen mag, freue ich mich und das erleichtert den Schmerz, den das Gehen von Vergangenem eben immer auch bedeutet.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns in diesem Jahr zusammenfinden und danke dir für deine guten Wünsche.
Lass es dir gut ergehen und hab ein glückliches Jahr,
Elma
Dein Jahr liest sich so wie unser Buch, das selbe Ding von zwei Seiten aus betrachtet. Ich weiss ja, dass wir die Sachen mit Kärnten, Buch, Website, Oslo … gemeinsam gemacht nd erlebt haben, trotzdem spanndend das mit deinen Worten lesen und deinen Bildern zu sehen. Nun denn, das Jahr 2026 ist eröffnet, vielleicht schaffst du es ja wirklich, mit deinen Blogartikeln aufzuholen, dann wären wir auch dort in gleicher Weise unterwegs.
Nach dem Jahr mit „so viel neu“, jetzt ins Jahr mit „alles einen Schritt weiter“.
Ich bin sicher: Alles geht einen oder auch mehrere Schritte weiter. Und freue mich darauf – auf die Spannung, auf die Arbeit, auf die Erfolge.
Hallo Esra,
deinen Rückblick zu Lesen war ein richtiger Genuss (habe über den Jahresrückblog zu dir gefunden). Mehrere Stellen resonieren bei mir, vor allem aber die, bei der du über das Warum hinter deiner Arbeit schreibst.
Die hat mir gleich noch eine neue Perspektive eröffnet. Bisher habe ich das Setzen der Grenze zum Privaten aus Sicht der Person, die etwas über sich teilt gesehen. Aber ja, es ist schlüssig auch aus der anderen Perspektive zu denken: was von dem was jemand teilt, muss den von den anderen „verarbeitet“ werden. Und deshalb ist es gut für die anderen wenn der Teil möglichst klein und relevant ist. Klein bekommen wir wohl nicht mehr hin (der Geist ist aus der Flasche), aber an relevant können wir arbeiten 💪.
Danke für die Horizonterweiterung.
Liebe Grüße,
Ulrike
Liebe Ulrike,
dass dich das Warum meiner Arbeit interessiert hat, freut mich ganz besonders. Es ist auch einer der privatesten Teile meines Rückblicks. Was aber nicht so bleiben wird, weil ich das immer klarer nach außen kommunizieren werde. Ich werde jetzt gleich mal schauen, was du so machst und wie dein Jahr war.
Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße aus Passau.
Elma
Liebe Elma, was für ein bewegtes Jahr. Ich freue mich von all den neuen Möglichkeiten zu lesen, sehe dich, deinen Hof … ERINNERUNGEN bleiben ein Geschenk. Großartig ist, dass DU deine FREIHEIT zurückeroberst, endlich deine Wünsche erfüllst. Ich freue mich über deine Beiträge, weiß genau, dass DU mit deinem besonderen Blick überrascht, begeisterst, faszinierst ❗
Wunderbar ist Team-Work — ZUSAMMENSEIN ❣️🙏🕊️ Ich freue mich riesig über eure Verbindung —online & offline — 😁
Habt FREUDE, wundervolle Begegnungen und wertvolle Entwicklungen. Ich begleite euch liebevoll aus der Ferne.
Herzlichst Claudia ❣️🙏🕊️
Liebe Elma, was für ein bewegtes Jahr. Ich freue mich von all den neuen Möglichkeiten zu lesen, sehe dich, deinen Hof … ERINNERUNGEN bleiben ein Geschenk. Großartig ist, dass DU deine FREIHEIT zurückeroberst, endlich deine Wünsche erfüllst. Ich freue mich über deine Beiträge, weiß genau, dass DU mit deinem besonderen Blick überrascht, begeisterst, faszinierst ❗
Wunderbar ist Team-Work — ZUSAMMENSEIN ❣️🙏🕊️ Ich freue mich riesig über eure Verbindung —online & offline — 😁
Habt FREUDE, wundervolle Begegnungen und wertvolle Entwicklungen. Ich begleite euch liebevoll aus der Ferne.
Herzlichst Claudia ❣️🙏🕊️
Liebe Claudia,
wie immer freut mich deine enthusiastische Haltung und deine warmherzige Nähe zu allem, was wir so anzetteln. Hab ganz lieben Dank dafür!
Auf ein weiteres Jahr unserer Verbindung und vielleicht ein Wiedersehen auf der Leipziger Buchmesse …
Alles Gute dir,
Elma
Liebe Elma,
als eine deiner begeisterten Linkedin-Folgerinnen habe ich von eurer Buchveröffentlichung schon Einiges mitbekommen. Und – es wartet noch immer darauf, von mir gelesen zu werden. Nach dem Jahresrückblick, das ist jetzt meine Devise gewesen. Also hoffentlich ab morgen.
Als mein Liebster und ich noch ein großes Haus und einen noch größeren Garten hatten, lebten auch viele Hühner mit uns. Ich war damals drauf und dran, ein knackiges Kinderbuch zu schreiben und zu zeichnen, weil ich mich in diese irrwitzigen Wesen sowas von verliebte. Nie habe ich gesehen, dass eine Hühnermama so mit ihren Kinder umgeht – genial, wie sie das bei dir gelöst hat.
Sehr fein, dein Jahresrückblick. Und bei dir freue ich mich 2026 tatsächlich auf die witzigen und so treffenden Fotos, die du immer findest.
Herzliche Grüße aus Kärnten
Lisa
Liebe Lisa,
dann bin ich jetzt doppelt gespannt – auf deine Meinung zum Buch und auf deinen eigenen Rückblick. Ich werde in den nächsten Tagen viel zum Lesen kommen und freue mich darauf.
Hühner sind eine Show für sich, tatsächlich! Sie werden mir fehlen …
Auf ein gutes Jahr und liebe Grüße,
Elma
Liebe Elma
Dein Jahresrückblick liest sich super spannend und abwechslungsreich. Das 2025 war wohl ein Jahr, welches klare Weichen für Dich (oder Euch) gestellt hat. Du hast aufgeräumt oder auch «ausgemistet» und hast ganz klare Gedanken, Ideen und Visionen. Du bist immer flexibel genug für alles Unvorhergesehene und brauchst das vielleicht auch irgendwie. Martin und Du, Ihr seid ein Dream-Team, jeder auf seine Weise super einzigartig und trotzdem wohlwollend verbindend. Deine Beitrags-Bilder sind auch für mich legendär und immer DER Wiedererkennungs-Wert. Ich sehe ein Bild, und weiss, der Beitrag ist von Elma. 😊 Auch ich geniesse es, Zaungast zu sein, immer wissend, dass wenn ich einmal eine Speaker-Bühne oder Seminar-Bühne bekomme, mit Dir an meinem Theater-Auftritt schleifen kann. Als begeisterter Verkäufer, Musiker und Zwilling sollen meine Emotionen leidenschaftlich, doch gebündelt rüberkommen. Liebe Elma, mach’ weiter so. Ich freue mich schon jetzt auf unser Theaterstück. Mit lieben Grüssen vom Bodensee. 🤗
Lieber René,
das freut mich sehr, dich hier (und nicht nur auf LinkedIn) in den Kommentaren anzutreffen! Und ja, es war ein quirliges Jahr – ganz nach meinem Geschmack. Mit meinen Bildern werde ich mir weiterhin alle Mühe geben – ich liebe sie selbst sehr. Und vielleicht führt es dich beruflich auch mal zu mir, das wäre ein Spaß, zusammen zu arbeiten.
Hab ein feines Neues Jahr und viel Erfolg,
Elma
Dankeschön, Elma. Ja, das wäre ein Spass. Und Spass gefällt uns beiden ja. Das wird schon wenn die Zeit reif ist. 👍💪
Moin Elma,
Glückwunsch zu deinem Jahresrückblick 2025, den ich über deinen Facebook-Kommentar in Judiths Gruppe entdeckt habe. Da sind ja einige spannende Dinge bei dir in 2025 passiert. Insbesondere Glückwunsch zu eurer Buchveröffentlichung!
Als absolut Fotobegeisterte bin ich besonders an deiner alten Leica hängengeblieben. Jetzt also eine Nikon D7500. Das ist natürlich schon ein gewaltiger Unterschied.
Ich habe eben mal bei Youtube geguckt, kann dort aber nicht wirklich ein richtig tolles Tutorial zur D7500 finden. Vielleicht hilft dir noch am ehesten ein Video von Stephan Wiesner (Nikon Tipps und Tricks zur Bedienung anhand der D7500: https://www.youtube.com/watch?v=0KfBuR926-I) oder vielleicht auch sein Testbericht (D7500 Review Testbericht: https://www.youtube.com/watch?v=3K6m6fRlDQk).
Ich bin ja ein Buch-Typ und lese bei Fragen die Bedienungsanleitung oder gern auch in Büchern zur jeweiligen Kamera. Zur Nikon D7500 gibt es ein Buch von Stephan Haase im Rheinwerk Verlag: https://www.rheinwerk-verlag.de/nikon-d7500-das-handbuch-zur-kamera/. Das bekommst du beim Verlag als E-Book, die gedruckte Version bestimmt auch irgendwo gebraucht.
So oder so wünsche ich dir viel Spaß mit der Kamera und beim Fotografieren und für 2026 alles Gute!
Viele Grüße
Sabine
PS: Skandinavien ist toll! Ich war schon oft dort. Von Kiel aus ist es ja auch nicht so weit. Stockholm oder Kopenhagen? Beides! Im Winter nach Tromsø ist bestimmt auch klasse. Polarlichter fotografieren (hab ich selbst noch nicht gemacht)!
Hi Sabine,
ich freue mich riesig über deine mir verwandte Fotoleidenschaft (und würde so gerne wissen, welche Kamera du nutzt)! Danke für deine Tipps dazu. Ich werde mich auf die Buchversion von Stephan Haase stürzen und dann vielleicht im nächsten Jahresrückblick von meinem Vorankommen berichten.
Dein Interesse an Skandinavien ist ja auch ein Treffer. Ich denke sogar daran, im kommenden Jahr zweimal hin zu fahren …
Ich wünsche dir ein fröhlich-wildes Jahr und schicke dir liebe Grüße aus Passau,
Elma
Hi Elma,
dann wünsche ich dir gutes Einlesen und viel Spaß beim Fotografieren!
Ich habe auch eine Nikon, eine D750, fotografiere aber schon länger mit Fujifilm (X-T5 und X-E4) und Olympus. Die spiegellosen Systemkameras – insbesondere die Objektive dazu – sind einfach so viel kleiner und leichter als die DSLRs.
Liebe Grüße nach Passau
Sabine
Das ist ja eine spannende Geschichte.
Hallo, ich bin grade über den Jahresrückblog bei euch gelandet und finde euer Zusammenkommen total faszinierend- es scheint, als hättet ihr euch finden müssen. Das war vorbestimmtes Schicksal. Ich wünsche euch viel Erfolg für den weiteren gemeinsamen Weg!
Liebe Grüße, Katharina Ben Nasr
http://www.gezeichnet-kbn.de
Liebe Katharina,
da sagst du was! Alles war rasant (im nachhinein betrachtet) und ich hätte nichts dagegen, wenn das Tempo anhält auch 2026. Vielen Dank für deinen Wunsch … und jetzt bin ich gespannt auf dein Jahr und gehe gleich mal schauen.
Herzlichst, Elma